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SchulKinoWochen im Land Brandenburg 2020

Pressemitteilung

Pressemitteilung unseres Kooperationspartners vom 06.01.2020

Zwischen dem 16. und 30. Januar 2020 folgt die nächste Ausgabe der SchulKino-Wochen im Land Brandenburg, wenn es zum 14. Male nun schon traditionell heißt:
»Sehend lernen – Die Schule im Kino«. Der Auftakt und zugleich erste Höhepunkt im Jahreskalender schulfilmischer Arbeit wird organisiert und gestaltet in der langjährig bewährten Kooperation von VISION KINO, Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, mit FILMERNST.

Ermöglicht wird das Projekt durch die kontinuierliche Förderung des Medienboards Berlin Brandenburg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Filmförderungsanstalt (FFA). Das Besondere der SchulKinoWochen: Sie bieten für alle Alters- und Jahrgangsstufen ein sorgfältig ausgewähltes und zusammengestelltes Kompaktprogramm künstlerisch wertvoller, lehrplanrelevanter Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme.Es sind Filmvorführungen verstanden als Teil des Unterrichts, zu erleben im außerschulischen Lernort Kino: zur Förderung von Film- und Medienkompetenz, von kultureller und Allgemeinbildung.

Mit insgesamt 30 Filmen ist das Angebot erneut sehr umfangreich. Präsentiert werden unterhaltsame und spannende Filmgeschichten, aber auch solche, die für Heranwachsende ganz wesentliche, sie bewegende Probleme aufgreifen und gestalten.

Aus gegebenem Anlass richtet sich ein Fokus des anspruchsvollen Programms – mit mehreren Filmen – auf die Themenfelder DDR-Geschichte, Mauerfall und Wende. Das spiegelt sich bereits zum offiziellen Auftakt der SchulKinoWochen am 16. Januar in den »Neuen Kammerspielen« Kleinmachnow wider: Gezeigt wird der absolut außergewöhnliche Animationsfilm »Fritzi – eine Wendewundergeschichte«: Der historische Herbst 89 für die Kinder von heute – klug, einfühlsam, authentisch. Herrmann Zschoches Spielfilm »Das Mädchen aus dem Fahrstuhl« gehörte zu den letzten, in den Babelsberger DEFA-Studios gedrehten Filmen. Sein kritischer Blick auf das sozialistische Schul- und Erziehungssystem war seinerzeit Sprengstoff für Fundamente der DDR – und ist rückblickend sehr gegenwärtig.

Der Dokumentarfilm »flüstern & SCHREIEN« kam im November 1988 in die DDR-Kinos und erreichte ein Millionenpublikum. »Wir woll'n immer artig sein, denn nur so hat man uns gerne. Jeder lebt sein Leben ganz allein – und abends fallen die Sterne.« Derartige Texte klangen in Ohren, die alles mithörten, höchst verdächtig, aber die Realität ließ sich nicht länger ausblenden. Filme mit Stoff für Gespräche und Diskussionen, wichtig nach wie vor für die Förderung von Geschichtsbewusstsein und Demokratieverständnis.Sonderreihen der SchulKinoWochen 2020 widmen sich mit verschiedenen filmischen Beiträgen »Zielen nachhaltiger Entwicklung«. Thema des Wissenschaftsjahres 2020 ist die Bioökonomie, mit Dokumentarfilmen wie »2040 – Wir retten die Welt! «oder »10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?«

Bis 30. Januar 2020 sind dann in den 30 beteiligten Spielstätten, in 28 Orten des Landes Brandenburg, rund 200 Veranstaltungen terminiert.

Eintrittspreis: 4,00 € pro Schülerin/Schüler; zwei Begleitpersonen pro Klasse frei.
Anmeldungen: möglichst online bis 10.1.2020 unter anmeldungfilmernstde
oder telefonisch im FILMERNST-Kinobüro im LISUM, Tel: (03378) 209 162
weitere, tagesaktuelle Informationen unter www.filmernst.de

Pressekontakt: Dr. Jürgen Bretschneider
0171/355 99 53
bretschneiderfilmernstde

Redaktionell verantwortlich: Heike Haseloff, LISUM