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Zentralabitur (Brandenburg)

Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es im Land Brandenburg ein Zentralabitur in zehn Fächern.

Die 2009 eingeführte Reform der Gymnasialen Oberstufe hat neben den Auswirkungen auf die Unterrichtsstruktur und damit auf die Rahmenlehrpläne auch Auswirkungen auf das Abitur.

Die gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen und Beruflichen Gymnasien besteht weiterhin aus einer Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) und einer Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13), an deren Ende die Abiturprüfung steht.

Wie bisher umfasst die Abiturprüfung drei schriftliche Prüfungen und eine mündliche Prüfung. Und wie bisher muss aus jedem der drei Aufgabenfelder in der gymnasialen Oberstufe ein Prüfungsfach gewählt werden. Neu ist, dass die drei schriftlichen Prüfungsfächer nur aus den Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau auszuwählen sind. Darunter müssen sich zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder die fortgeführte Fremdsprache befinden. Das mündliche Prüfungsfach wird aus den Fächern auf grundlegendem Anforderungsniveau ausgewählt. Es muss seit der Einführungsphase belegt sein.

Eine Besondere Lernleistung kann zusätzlich als fünfte freiwillige Abiturprüfung gewählt werden. Damit kann im Rahmen der Abiturprüfung ein Aufgabenfeld abgedeckt werden.

Für die bisher im Abitur zentral geprüften Fächer werden auch weiterhin zentrale Aufgaben-
stellungen entwickelt, allerdings jetzt nur noch auf erhöhtem Anforderungsniveau.

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) ist auf folgenden Feldern für das Zentralabitur Brandenburg tätig:

  • Aufgabenentwicklung für die zentralen Prüfungen
  • Koordinierung des Produktions- und Vertriebsprozesses

Weitere Informationen finden Sie auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb).